Ein Software-Entwickler entwickelt, wie der Name schon sagt, Software. Damit sind in erster Linie nicht individuelle Implementierungen bei Kunden gemeint, sondern Programme, als Teil eines fertigen Produktes in Form einer Standardsoftware vertrieben werden.
Das heißt: ein Software-Entwickler muss beim Programmieren nicht nur den Einzelfall im Blick haben, sondern für viele verschiedene Anwendungsmöglichkeiten vorsorgen. Er muss auf das Zusammenspiel mit anderen Komponenten der Software achten, er muss sich an Qualitätsrichtlinien halten, und er macht Vorschläge für die Weiterentwicklung des Produkts und die Release-Planung.
In den meisten Firmen – auch bei xft – sind die Software-Entwickler auch für den Support zuständig. Was zum einen bedeutet, dass, wer Fehler macht, diese auch beheben muss (oder darf); zum anderen aber auch, dass man unmittelbares Feedback bekommt, wie die Software eingesetzt wird und wie sie sich im Alltag bewährt.
Software-Entwickler entsprechen in mancher Hinsicht dem Klischee vom Programmierer, denn sie sind oft Knobler und Tüftler, die auch einmal ein paar Tage schweigend vor dem Rechner sitzen, bis sie ein Problem gelöst haben. Aber einsam oder eigenbrötlerisch ist ein guter Software-Entwickler nicht! Im Gegenteil, in der Entwicklung wird bei xft sogar sehr viel geredet: Da werden heiße Debatten über die beste Herangehensweise an ein Problem geführt, gemeinsam Lösungen gesucht, wo einer alleine nicht weiterkommt, zweite Meinungen eingeholt, Alternativen ausprobiert, diskutiert und wieder verworfen, neue Ideen entwickelt...
Und noch ein Klischee stimmt nicht: gute Software-Entwickler sind gar nicht immer Software-Entwickler. Sondern häufig Software-Entwicklerinnen.





